|  | 24.10.2004
Daytrip - Im weißen Dschungel
Die weißen Städte in der Triangel aus Sevilla, Malaga und Algeciras verkörpern Andalusische Architektur. Mit ihrem maurischen Charakter vergegenwärtigen sie diese Farbe als eine der persönlichsten Eigenheiten spanischer Baukunst.
„Oh weiße Mauern Spaniens“, wie Federico García Lorca einst in seinen tief gefühlten Gedichten schrieb, als er mit dem Rücken an die Wand gestellt wurde. Grazalema ist der Coup aller pueblos blancos. Es liegt im Zentrum des Parque Natural Sierra de Grazalema, einem westlichen Dschungel.
Das ganze Jahr über zeigt dieser Lebensraum eine farbenfrohe Vegetation und ist die Wiege einer Vielzahl von Pflanzen, Vögeln und Tieren, wenn auch nicht gerade Gorillas. Mit seinen wunderschönen Kirchen aus dem siebzehnten Jahrhundert, seiner Schafindustrie und der langsamen Entwicklung ist das kleine Dorf eine Oase und ein exzellente Basis um die artenreiche Flora und Fauna zu erkunden.
Zutritt zu den eingeschränkten Gebieten bekommt man im Officina de Informacion in der Calle Piedras 11, geöffnet Die-Son 1000-1400 und 1800-2000 (956132225).
In der Biosphäre entlang des Rio Ubrique erstreckt sich ein anderes pueblo blanco. Im Gegensatz zu dem Urwald in seiner unmittelbaren Umgebung, fühlt sich Ubrique aber eher modern an. Das Castillo de Fatima ist das einzige Zeugnis seiner maurischen Vergangenheit und der Caso Antiguo geht zurück auf das 18. Jahrhundert.
Großartige Zeugnisse Christlicher Architektur des 16. und 17. Jahrhundert sind die Kirchen Jesus und San Juan de Letran. Das Touristoffice in der Avenida Dr Solis Pascual 19, geöffnet Die-Son 1000-1400 und 1800-2000 (956464900) hält nützliche Informationen und Macheten bereit |  | | |